Mittwoch, 12. Juli 2017

Würde ich selber schreiben? | Mini-Mittwoch

Huhu Kleckse!


Heute geht es um ein Thema, über das ich schon ein paar Mal geschrieben habe. Aber ich werde es trotzdem beantworten. Ganz so Mini wird der Post nicht. Aber ich hoffe, ihr verzeiht mir. ;-) 

Würde ich selber ... schreiben? 


Was ist das, was ich gerade mache? Richtig. Sitzen. Auf dem Bürostuhl der Arr....Zuhause. Genau. Ich schreib das ja vor. Und nicht auf den letzten Drücker. Ganz im Gegensatz zu den letzten Malen und .... - wo war ich? Ach ja - daheim.
Dahoam ist dahoam.

Keine Lust...nooooin *lalala*

Mal im Ernst. Äh - Ernst? Kann die Sara das überhaupt??
Und wie ich das kann. Ich hab nur selten Lust dazu.
So wie auch für´s Schreiben?
Zack - da ist die Überleitung. Habt ihr es gesehen?
Ja, fein - weiter im Text.


Riecht ihr das?

Mit 21 Jahren habe ich einen Prolog geschrieben.
Uh lala, doch so viel.
Und dann kamen Prüfungen, Unlust und andere Ausreden. Mit 22 Jahren (23?) wollte ich dann weiterschreiben. Ich wollte es wirklich. Hab ich auch. Irgendwie. Aber beendet wurde es nie. Jedenfalls nicht von mir. Ich hoffe, dass auch niemand anderes beendet hat. Denn ich liebe diesen Prolog. Und weil ich so viel von meinem Prolog halte (huiii - hier stinkt es plötzlich nach Selbstlob), ist er auch immer noch online. Auf Wattpad. Viel mehr wurde daraus nie.

Mein Lichtfenster an der Decke. Schatten von Ästen bewegen sich. Hin und Her. 
Der Wind bringt sie in Schwung.
Ich liege ausgestreckt auf der weißen Matratze. 
Zumindestens war sie bestimmt einmal weiß. Jetzt ist sie eher grau und mit Rissen überseht.
Aus den Ritzen blitzt weißes Material hervor.
Wer weiß, wieso die Matratze so schäbig aussieht.
Sie erinnert mich an Verstecken von heimatlosen Drogensüchtigen und Punks.
Laut Büchern und Fernsehen....
Hier geht es weiter: "Advena" von Sara Merzo

Und wieso nicht? Die Geschichte wollte sich nicht mehr weitererzählen. Da war plötzlich nichts mehr. Der Alltag war viel lauter.

Stille.
Das ist es, was ich zum Schreiben benötige. Nicht nur die, die um uns herrschen kann. Ich meine die innere Stille. Eine, die schon fast an Langweile grenzt. Wenn mein Verstand Zeit hat, sich zu erholen. Dann fängt er an, die seltsamsten Sachen zu stricken.
Wenn ich ein Traumtagebuch schreiben würde und ihr es lesen würdet..., wüsstet ihr das.


Träume sind Schäume sind Kronen sind...

Als Kind wollte ich Schriftstellerin werden. Neben Prinzessin, Krankenschwester und Hörspielsprecherin.
Öhöm. Prinzessin war mir dann doch zu viel Ruhm und ürgs. Krankenschwester war nur ein Nachahmungswille. Schließlich hatte die Mutter mal im Krankenhaus gearbeitet.
Und Hörspielsprecherin? Ja, das werde ich nie aufgeben.

Doch was ist jetzt eigentlich mit dem Schreiben?
Eigentlich habe ich schon immer geschrieben.
Ja, ich weiß. Damit bin ich bestimmt nicht die einzige Person auf Erden. Aber es war nun einmal so.
Wenn ich mittlerweile Schreiblust habe, werden die Texte von keiner Lehrerin eingesendet. Auch nicht eifrig auf dem Pc/Blatt geschrieben und anschließend vernichtet. Okay, manchmal (manchmal öfters) doch.
Aber meistens gehe ich mit dem Bloggen dem Ruf des Tippens nach.
Die Tasten klecksen für euch!

Eure Sara

1 Kommentar:

  1. Hallo Sara,
    Dein Artikel hat mir gut gefallen! Bei mir ist es so, dass meine Schreiblust ziemlich schwankt. Mal packt es mich und ich schreibe eine Kurzgeschichte runter, dann wieder verbringe ich ganze Wochenenden lieber mit Lesen als mit Schreiben. Konstant bleibt bei mir die Lust zu bloggen – da geht es Dir wohl ähnlich.
    Freue mich auf Deine nächsten Beiträge und wünsche Dir einen schönen Sonntag!

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Danke, Kleckse! <3