Dienstag, 9. Mai 2017

Ziele? Ohne mich... | Waffelsalat



Huhu Kleckse!

Eigentlich liebe ich solche Beiträge. Solche, bei denen ich einfach drauf losschreibe. Mehr mit Herz, als Verstand. Bei denen ich über Gott und die Welt rede, oder zumindest etwas die Oberfläche ankratze.
Damals hatte ich dafür den Blog "Waffelsalat".

Waffel=Kopf Salat=Chaos
Kopfchaos?
Naja, "Gedankenwirrwarr" ist da wohl ein gängigerer Begriff.

Jedenfalls haben mir solche Beiträge gefehlt.

Also starte ich hiermit die Reihe "Waffelsalat". Klappe die erste.


Ich habe mir heute eine App runtergeladen. "Fabolous" nennt sie sich. Abgeleitet von mir? Na, danke für die Blumen. Aber mal ernsthaft: diese App soll dein Leben von Grund auf ändern. Aus Tellerwäscherin mach Prinzessin und andersrum. Oder so.
Jedenfalls soll man damit motivierter werden. Also genau das, was mir fehlt.



Der frühe Wurm ist der Feind der Nachteule

Denn ich gebe es zu: in letzter Zeit stehe ich morgens ungern auf. Der Wecker klingelt und schon kommen die ersten Hassgedanken auf. Am Liebsten würde ich dann Weitwurf üben. Oder mit einem Vorschlaghammer aktiv werden. Wenn das nicht so anstrengend wäre. Schließlich bleibe ich dann doch immer liegen. Mindestens eine halbe Stunde. Meistens stehe ich dann auf den letzten Drücker auf, torkel ins Bad und unter die Dusche. Danach geht es dann in die Küche. Aber nur, weil ich durch sie muss, um zur Haustür zu gelangen. Ja, angezogen bin ich dann aber wenigstens schon. Gefrühstückt wird dann erst auf der Arbeit. Und so zieht sich das ganze durch den Tag...




Es war einmal gewesen

Wir schreiben das Jahr 2015. Die Sara ist zwei Jahre jünger. Vielleicht auch etwas schlauer. Oder bestimmt sogar. Schließlich rennt sie ihrem Traum hinterher. Kämpft für ihn.
Unter der Woche hat das Vergangenheitsich in der Buchhandlung gearbeitet und mindestens einmal die Akademie in Frankfurt besucht. Der Sprecherkurs stand auf dem Speiseplan. Und er war so lecker!
Frisch genährt von Wissen und positiver Energie konnte ich dann am Wochenende in der Tankstelle arbeiten. Natürlich musste ich dann auch öfters unter der Woche einspringen. Nach der Arbeit arbeiten. Aber das war alles nicht so schlimm.
Die Ausbildung hat mich laut Papier je zwanzig Wochenstunden gekostet. So ganz ging das dann doch nicht auf. Neben Theorie und Aufnahmen musste ich auch erst dorthin fahren und habe abends bei meiner Cousine übernachtet.
Es war ein Traum. Mein Plan A, den ich schon seit der Kindheit vor Augen hatte. Als mir Hans Paetsch aus der Schallplatte von Hexe Schrumpeldei und ihrer Hexerei erzählt hat. Vom gruseligen Geisterschiff, dem Teufel mit den drei goldenen Haaren und anderen Märchen. Und dann waren da noch Hanni und Nanni. Hach, der Hans war einer meiner Kindheitshelden.
*
So wie er werde ich natürlich niemals sprechen können. Würde sich wahrscheinlich auch doof anhören.
Dass ich überhaupt auf die Akademie gekommen bin, war eigentlich ein Zufall. Doch das ist eine andere, viel längere Geschichte.


Derzeit...

...arbeite ich an Plan B. Mein Traum ist auf Eis gelegt und ich hoffe, dass er dabei keinen Gefrierbrand bekommt. Wenn man gefühlt auf Wolke 7 geschwebt hat, ist es schwer, glücklich zu sein. Ohne dieser Wolke. Aber es ist im Moment einfach keine Zeit dafür. Denn um professionell sprechen zu können, braucht man das. Für die täglichen Stimmübungen, die Textproben, körperliches Training (auch sehr wichtig) und dann natürlich auch Aufnahmen und sich anpreisen.

Heute habe ich Antonias Trailer zu ihrem neuen Buch gesehen. Und er hat mich so motiviert. Denn ich durfte ihm meine Stimme leihen.
Wenn man etwas wirklich will, findet man doch auch die Möglichkeiten, oder?

ys

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Danke, Kleckse! <3