Freitag, 26. Mai 2017

Protagonisteninterview mit Figuren aus "Du. Für immer" von Emma Wagner || Romancewoche

Bild könnte enthalten: Text


Hallo Kleckse!

Ich darf zum ersten Mal als Bloggerin bei einem Literaturfestival teilnehmen. Dieses Mal ist es die Romancewoche

Klar. dass ich da gerne mit zwei tollen Bloggern die Hauptfiguren aus Emma Wagners "Du. Für immer." interviewe. Bucheleganz hat das schon bei der Autorin gemacht (und zwar hier: Klick)

Doch nun sind ihre Protagonisten an der Reihe.



Ricky von Tasty Books hat schon den Anfang gemacht. Ich würde euch natürlich empfehlen, erst bei ihr reinzuschauen. Sonst versteht ihr hier natürlich gar nichts. 
Hier geht es zu ihrem Interview: KLICK




....
....

Danke für die interessanten Fragen, Ricky. Du kannst gerne was trinken gehen. Oder dich hier mal umschauen. 
So ihr zwei, nun geht’s noch etwas ans „Eingemachte“, denn natürlich wollen wir auch ein bisschen was über euch zwei erfahren.
Ohne was könnt ihr nicht leben?

Anna: Ohne Oliver und ohne die Malerei. Bei diesen Worten lächelt sie Oliver intensiv an, woraufhin er ihre Hand ergreift und seine Finger mit ihren verschränkt.

Oliver: Ohne Anna und ohne Bücher



Wie schön! Das kann ich vollkommen verstehen. Ohne meine Bücher wäre ich verloren. Ihr beiden seid entzückend!
Habt ihr ein spezielles Motto, nachdem ihr lebt?

Anna: ‚Du kannst den Wind nicht ändern, aber Du kannst sie Segel anders setzten.‘ Es stammt von Aristoteles.

Oliver: ‚Am Ende wird alles gut. Wenn es noch nicht gut ist, ist es nicht das Ende.‘ Das hat Oscar Wilde einmal gesagt.



Inspirierend - da sprechen wahre Optimisten! Was sind für euch in einer Beziehung No Go's?

Anna: Heute vor allem natürlich Untreue. Beziehungsweise: Denselben Fehler ein zweites Mal zu machen. Sie schneidet eine undefinierbare Grimasse, bevor sie sich an Oliver schmiegt. Doch davon kann keine Rede sein. Oliver: Davon abgesehen aber finde ich es auch schlimm, wenn man sich einengt, sich gegenseitig seine Träume verbietet. Er legt seinen Arm um Anna und zieht sie noch enger an sich. Ich unterstütze Anna in ihrer Liebe zur Kunst, wo es nur geht, und sie tut dasselbe bei meiner Leidenschaft für alte Bücher. Er lächelt uns an, bevor er Anna einen Kuss aufs Haar haucht.



Hört sich erfolgsversprechend an. Habt ihr nach dem Aufstehen, bzw. am Morgen feste Rituale?

Anna: Oliver macht uns immer Kaffee, doch seinen trinkt er meist kalt. Bei diesen Worten fängt Anna an zu lachen, woraufhin wir sie fragend anschauen. Na weil er sich zwischenzeitlich immer bereits so in irgendein Buch vertieft hat, dass er den Kaffee komplett vergisst. Beantwortet sie schmunzelnd unsere unausgesprochene Frage. Was auch Oliver belustigend den Kopf schütteln lässt.

Oliver: Anna geht meist mit ihrem Kaffeebecher in der Hand, aber noch im Pyjama, in ihr Atelier, um ihre nächtliche Inspiration in Form von Skizzen zu Papier zu bringen. Daher haben alle ihre Schlafanzüge Farbflecken.

Anna: Aus dem Grund hat er mir vor einiger Zeit einen Packen quietschebunter Pyjamas geschenkt. Da fallen die Farbtupfer nicht so auf. Ein breites Grinsen breitet sich auf Annas Lippen aus.



Sympathische Macken! Wo seht ihr euch in 3 Jahren?

Anna: Natürlich an Olivers Seite. Noch vor Kurzem hätte ich darüber hinaus gesagt: Ich will unbedingt
Mutter sein, doch inzwischen nehme ich es, wie es kommt. Sollten wir das schaffen, werde ich die glücklichste Person auf Erden sein, doch wenn es nicht klappt, dann werde ich trotzdem dankbar sein. Dafür, dass ich die Liebe meines Lebens an meiner Seite habe. Darüber hinaus würde es mir natürlich große Erleichterung bringen, wenn ich zu diesem Zeitpunkt auch endlich wüsste, was mit meiner Mutter geschehen ist und was mein leiblicher Vater für ein Mensch war.

Oliver: Ich sehe es genauso wie Anna. Hauptsache, wir beide sind zusammen. Natürlich möchte ich auch Kinder haben, doch inzwischen ist er mir nicht mehr wichtig, auf welchem Weg wir Eltern werden, auch eine Adoption steht im Raum. Darüber hinaus wäre es mein Wunsch, dass sich in den nächsten drei Jahren meine Eltern Anna noch mehr annähern werden. Mein Vater macht da ja ganz gute Fortschritte, doch meine Mutter ist noch sehr in ihrem alten Denken gefangen. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich das bessern wird. Entweder das, oder ich gehe, das habe ich ihnen ja deutlich genug gesagt. Eine Alternative gibt es für mich nicht mehr, und meine Mutter weiß das und gibt sich merklich Mühe, Anna und mir entgegenzukommen.

Da drücke ich euch die Daumen! So und jetzt machen wir mal fliegenden Wechsel. Wenn ihr wollt, könnt ihr noch einmal kurz vorher an die frische Luft. Marion wollte euch nämlich auch noch ein paar Fragen stellen.
Danke für eure ehrlichen und interessanten Antworten! Wir sehen uns später. Bis dann!




Und auch euch sage ich danke, liebe Kleckse. Danke für's Lesen!
Hier geht es auch schon zu Marions Beitrag: Klick




Kommentare:

  1. Danke für das tolle Interview. Bei der Sache mit dem kalten Kaffee geht es mir wie Oliver.
    GLG Heidi 🌺

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

      Löschen
    2. Hallo!

      Freut mich, dass es dir gefällt, Heidi! <3 Oh ja, ich kann auch ein Liedchen von der Kaffeesache singen. Aber es ist ja bald Sommer; da ist das auch ganz angenehm!
      Schön lesereiche Grüße,
      Sara

      Löschen
  2. Danke für das schöne Protagonisten Interview.

    LG Nadine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Freut mich, dass es dir gefällt!

      Schöne Grüße, Sara

      Löschen
  3. Toller Beitrag,ihr macht das alles klasse

    AntwortenLöschen

Danke, Kleckse! <3