Mittwoch, 22. Februar 2017

"Die Eichhörnchen vom alten Friedhof" von Mark S. | Rezension



Hallo Kleckse!

Leider hatte ich letzte Woche bis einschließlich Samstag keinen Internetempfang. Ich habe dann in den Mittagspausen auf der Arbeit versucht, diese Rezi zu schreiben. Das war etwas schwieriger. Aber letzendlich hat es funktioniert.



Dieses Buch ist eine Art Erlebnisbericht, der einem ein wenig die Augen öffnet. So wurde mir erst durch die Erzählungen des Autors wieder bewusst, dass wir Menschen durch unseren Eingriff in die Natur nachhelfen. Unter anderem durch die Fütterung der Eichhörnchen. Aber auch, dass man viel öfters in's Grüne gehen sollte, um die Pracht der Natur zu genießen. 









Schreibstil


"Die Eichhörnchen vom alten Friedhof" ist unlektoriert. Deswegen werden bestimmte Dinge nicht in die Bewertung miteinfließen. Wie z.B., dass ich manche Abschnitte anders aufgebaut und/oder einsortiert hätte. Auch ortographische Fehler, die übrigens selten waren, ignoriere ich.
Ich konnte aus erster Hand das Verhalten der Eichhörnchen erleben. Es kam mir so vor, als wäre ich persönlich am "alten Friedhof" gewesen; hätte die kleinen Nagetiere mit Haselnüssen gefüttert, mich an ihnen erfreut und über Unwissende aufgeregt.



Gefühl und vieles andere


Der Autor hat in seine Texte auch seine Emotionen einfließen lassen. So erfährt man nicht nur, wie begeistert er von seinen Schützlingen war, sonderm auch, wie wütend und verzweifelt gegenüber manchen Mitmenschen. Gegenüber dem Angestellten der Schule, welcher die Beschwerde über die steinwerfenden Kinder mit Teilnahmslosigkeit quittierte. Gegenüber dem Hundehalter, der seinen Vierbeiner mit der Jagd auf die Nagetiere ein bisschen Abwechslung bieten wollte.


 
Neben dem beliebten Laubbaum und manchen Fütterern ist die Gefahr des ausgewählten Lebensraumes durch z.B. die anliegende stärker befahrene Straße doch eher dominant. Um so toller ist es dann, zu erfahren, wie gerne sie Hilfe annehmen.

Herr S. bezweifelt, dass er von ihnen erkannt wird. Zusätzlich ist ihm aber die Konditionierung auf das Klicken der Kamera mit der Essensausgabe aufgefallen. 
Ich kann mir dagegen übrigens schon gut vorstellen, dass sie ihn erkennen. Vielleicht nutzen sie bei jedem anderen trotzdem die Chance und bevorzugen da keinen. Sein Erkennungsmerkmal ist nun mal der Fotoapperat und sein Fahrrad.




Bilder der Bewegung


Das Buch beinhaltet neben der detaillierten Schilderung auch wunderschöne Fotos. 
Solche, die man eigentlich nur machen kann, wenn man zu den Tieren auch einen persönlichen Bezug hat. Denn ich finde, dass man da gut den Charakter der Eichhörnchen sehen kann. 
Jedenfalls annähernd. Vielleicht haben diese Bilder die Geschichte für mich noch greifbarer gemacht.
Der Autor hat mir sogar ein Video zukommen lassen... :D


video








Fazit
Wenn ich das nächste Mal in den Wald gehe, werde ich die Augen offen halten. Und Parks, die wir leider nicht in der Nähe haben, werde ich wohl nicht mehr ohne Kamera und hörnchenfreundliche Nüsse (keine Erdnüsse...) betreten. Das Buch war eine tolle Abwechslung zu den von mir geliebten Romanen, die ich mir derzeit mit viel Schwung in den Mund stopfe. Ich bekomme einfach nicht genug. Aber solche Zwischenmahlzeiten genieße ich dann doch sehr. 

Wer ein Fan von Tieren und besonders Eichhörnchen ist, wird dieses Büchlein bestimmt mögen!

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Danke, Kleckse! <3