Samstag, 21. Januar 2017

"Gilmore Girls" von Karla Paul | Rezension








Worum geht es?



"I smell snow"


Das sind die ersten Worte in den neuen Folgen über mein Lieblingsmuttertochterduo. Es sind solche Aussagen, die Liebe zum Detail und vieles mehr, die diese Kultserie so besonders macht. Um zu erfahren, was genau das Rezept ist, geht die Autorin Karla Paul der Serie auf den Grund.
Es ist eine Mischung zwischen leicht sachlich angehauchter Analyse und liebevolle Plauderei, die uns 100 Seiten lang begleitet und mir ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert hat.
Das kleine orangefarbene Büchlein war ein wunderbarer Einstieg in mein Jahr 2017. Wieso? Ihr werdet es erfahren....





 Die Autorin


Über die Autorin gibt es so viel zu erzählen. Dass sie zwei Bücher geschrieben hat ("einfach beste Freundinnen" und "Gilmore Girls"), gerne mit dem Hund bei Alster und Elbe spazieren geht und dass sie Redaktionsleiterin plus Social Media Managerin von Lovelybooks ist. Das war's aber natürlich noch nicht. Klickt euch einfach durch!

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Charaktere



Wer dieses Buch liest, sollte meiner Meinung nach eingefleischter Gilmore Girls Fan sein, um das Buch zu lieben. Oder wenigstens ein paar Folgen gesehen haben. Auf diese Weise wird der Leser dann auch etwas Neues erfahren. Denn die meisten Hintergrundinfos haben wir uns ja mittlerweile schon mindestens dreifach angelesen, oder?

So, oder so: die Charaktere sind schon bekannt. Trotzdem wird in dem Buch auf die einzelnen Figuren und auf die Beziehung zueinander eingegangen. Lustig zu lesen, wie viele Jobs Kirk wirklich hatte. Dass seine Rolle nach und nach eingebaut wurde, war mir bewusst. Aber dass er dann doch so sehr beschäftigt war, habe ich wohl irgendwie vergessen. Dass der echte Luke, also der Schauspieler Scott Patterson das bessere Los wäre, weil er ja ein Studium abgeschlossen hat, fand ich nicht all zu toll.
Wie so viele der Zuschauer, oder besser gesagt Leser, habe auch ich meine Lieblingsfiguren. Ebenso wie die Autorin bin ich mit der Serie gewachsen. Karla Paul hatte anfangs Rory als eine Art Identifikationsfigur, hat sich aber dann mit den Jahren mehr und mehr in ihrer Mutter Lorelai wiedergesehen. So ähnlich ist es bei mir auch. Wobei ich auch gerne die Stars Hollow - Bewohner als Inspiration sehe. In ihren Eigenarten und wie sie dazu stehen. Aber auch in ihrer Akzeptanz zueinander und dass sie immer füreinander da sind. Der grummelige Luke, der sein Cafe schließt, um Lorelai zum Krankenhaus zu fahren. Diese beiden. Füreinander bestimmt, aber schwer zu vereinen. Ganze acht Jahre hat es gedauert, bis sie zueinander gefunden haben. Aber natürlich war es selbst damit nicht beschlossene Sache. Für ein "für immer" hat es noch mehr bebraucht. In seiner Funktion des Kaffeedealers war er natürlich eine wichtige Bezugsperson der koffeinabhängigen Hotelbesitzerin und deren strebsamen Tochter. Eine Vaterfigur. Klar, es gibt da auch den lieben Christopher. Karla Paul erwähnt auch, dass er erst nach und nach in seine Rolle reingewachsen ist. Das kann man auch übrigens gut bei Mrs. Gilmore und ihrer Tochter beobachten. Emily und Lorelai. Erst nach und nach kommen sie im Laufe der Serie aufeinander zu. 
Aber im Mittelpunkt der Geschichte stehen ja sie: Rory und Lorelai. Doch wie gesagt, ich brauch euch ja eigentlich die Figuren nicht vorzustellen. Wir wissen, dass durch sie alle zusammen intelligente Dialoge und der Wohlfühlcharme zusammen kommen. Ich würde jetzt so gerne von der Serie erzählen. Meine Lieblingsfiguren. Wie toll ich die ganzen Anspielungen finde und... - aber das gehört hier nicht her.




Idee


Eine Sammlung vieler Fakten und einen Einblick in Karla Pauls Gedanken. Viel mehr ist das Büchlein nicht. Sie weiß natürlich nicht mehr, als diverse Internetseiten. Und teilweise hat sie sich auch verschrieben. Dass Rachel plötzlich Nicole heißt, ist mir persönlich nicht aufgefallen. Auch nicht Lorelais falsches Geburtsdatum. 
Manche können vielleicht die Details der Serie fast rückwärts aufsagen. Vielleicht sogar die Texte mitsprechen. Ich gehöre da nicht unbedingt dazu. Trotzdem wusste ich alles, was im Buch stand. 
Ich fand das aber nicht schlimm. Ganz im Gegenteil. Es war eine Art in "Erinnerungen schwelgen". Klasse!









Aufbau



Das Buch ist eine Mischung aus verständlichem Sachbuch und Plaudereien aus dem Nähkästchen. Kleine Zeichnungen zur Verständlichkeit bringen noch einmal Schwung in Optik. Es sind zwar nur hundert Seiten, aber dafür steht doch viel drin!







Auch, wenn man es schon überall so lesen kann, will ich das auch sagen. 
Denn es ist nun einmal so.
Dieses Buch ist nicht unbedingt etwas für "Vollblutfans", dafür aber für die "einfacheren" Fans um so toller.
Man kann mit diesem Büchlein sich in seine Lieblingswelt Stars Hollow träumen und auf Folgen freuen, die nach dem Lesen bestimmt auf dem Bildschirm erscheinen werden! 





Panemchallenge

  • -Seitenzahl: 100
  • -passend zum Thema Reichtum/Luxus: NEIN 

(die Serie, über die es in diesem Buch geht, ist zwar für mich purer Luxus, aber das ist wohl nicht gemeint...)

Kommentare:

  1. Hallo :)
    Das kenn ich nur als Serie und ich liebe diese serie total. Denke aber nicht das ich es lesen werde
    Ich folge dir übrigens, wenn du willst schau doch mal bei mir vorbei
    Liebe Grüße
    Mersii

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    Antworten
    1. Hey!

      Das Buch mag auch echt nicht jeder. Danke für's Folgen - folge dir jetzt auch! LG, Sara

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Danke, Kleckse! <3