Mittwoch, 18. Januar 2017

"Das Juwel - die Gabe" von Amy Ewing | Rezension





Panemchallenge
Seitenanzahl: 448
Passend zum Thema Luxuswaren/Reichtum, da dies die Welt ist, in der die Geschichte spielt. In dem Juwel leben die Adligen. Sie haben Geld und lassen das auch gerne sehen.







Okay, so etwas sollte man nicht am Anfang einer Rezi schreiben: 

"Ich kann es kaum erwarten, bis ich diesen Beitrag fertig geschrieben habe."

Aber ich meine es genau so. Aus tiefstem Herzen. 
Denn danach wartet eine Belohnung auf mich. 
Ich höre schon das betörende Rufen aus dem Bücherregal. 
Es ist der zweite Teil von "das Juwel".
Aber zuerst erzähle ich euch vom ersten Teil.
<3







Über die Autorin

Amy Ewing ist selbst ein großer Fan von Fantasyliteratur. Sie ist in einer Kleinstadt bei Boston aufgewachsen, hat Kreatives Schreiben in New York studiert und lebt in Harlem. 





Worum geht es?


Schließt eure Augen. Vor euch liegen die schönsten Dinge. Wie aus Märchen entsprungen.
Funkelnde Ballkleider, prächtige Häuser, Luxus weit und breit...
Das ist das Leben von Violet Lasting.
Ist das nicht toll? Genau. Ist es nicht. Denn wenn sie auch ein Teil davon ist, würde sie wohl gerne darauf verzichten.
Dies ist eine Geschichte über das Leben in einem goldenen Käfig. Im Mittelpunkt steht das Eigentum der Herzogin: Nummer 197, auch genannt Violet.





Wie fand ich es?



Charaktere

Violet ist Nummer 197. Das Surrogat der Herzogin von See. Die Adligen können keine gesunden Kinder auf die Welt bekommen. Das geht nur in Kombination mit einer Leihmutterschaft. Und da auch nur bestimmte. Wenn sie ein bestimmtes Gen haben, werden sie in eine Verwahranstalt gebracht. Ihre Familie müssen sie hinter sich lassen. Dann warten sie nur noch auf die Aktion, die ihr Leben verändern wird.
Dort wurde Nummer 197 ersteigert. Die Herzogin von See sah in ihr die Person, die ihr die perfekte Tochter schenken kann. Dank ihrer Gabe.
Violet ist stur, mutig und einfühlsam. Irgendwie die perfekte Protagonisten. Sie hat den Willen, sich über alles hinwegzusetzen. Natürlich habe ich sie bemitleidet, weil sie kein eigenes Leben geschenkt werden sollte. Und ich habe sie beneidet, weil sie so erstaunlich stark war, nach einem eigenem Leben zu streben.

Raven ist die beste Freundin von Violet und ihr wurde kein besseres Schicksal bescheert. Sie wurde als Surrogat von der Gräfin von Stein gekauft. Im Gegensatz zu Violet hat sie keinen freien Willen. Und auch keinen...

...Ash, der eigentlich als Gefährte für die Nichte der Herzogin angestellt ist. Sein wahres Herz gehört aber dem Mädchen, dass so außerordentlich toll Cello spielen kann und nach der gewünschten Geburt im Dienster Herzogin verschwinden wird.
Zwar wird er von den Adligen mehr geachtet als Surrogat, aber ein eigenes Leben besitzt er leider ebenfalls nicht. Da hilft ihm auch sein tolles Aussehen nicht. Ganz im Gegenteil.
Er bringt die Prise Romantik in das Buch. Etwas , was die...

...Herzogin bestimmt nicht gerne sehen wird. Denn ihr ist nur ihre zukünftige Tochter wichtig. Schließlich könnte sie diese mit dem zukünftigen Fürsten verheiraten und ihre eigene Stellung wäre gesichert.

Bei ihren Zukunftsaussichten ist es gar nicht so schlecht, dass sie Annabelle und Lucien hat. Beides Kammerzofen. Liebenswürdig und Hoffnungsträger.





Idee


Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich das Buch gleich wieder zurück gelegt. Wieder und wieder. Über Monate verteilt. Es stand direkt vor meiner Nase. Dieses kitschige Cover. Lilafarben oder so. Kenne mich mit der genauen Farbezeichnung nicht aus. Violett? Auf jeden Fall zusammen mit dem Mädel, das mit dem pompösen Kleid in der Mitte sitzt, doch sehr kitschig. Wie gesagt. Letzendlich aber passend. Ich habe es aber auch nicht aufmerksam genug gelesen.
Ich bereue, das Buch nicht schon vorher zur Hand genommen zu haben. Panemchallenge sei Dank.
Die Idee, eine Leihmutterschaft auf diese Art einzubinden ist ein bisschen makbre. Aber echt gut! Und dann die Rollen der Figuren!
Die Gaben haben noch das gewisse Etwas gegeben.
Interessant ist auch, dass sie alle in einer Scheinwelt leben. Irgendwie wird da die Welt der Promis und Adligen von heute ein bisschen aufs Korn genommen,




Gefühl

Es hätte noch ein bisschen mehr Romantik sein dürfen. In die Handlung hätte es aber nicht reingepasst. Hoffe, dass das im nächsten Band kommt. Ich hatte mit jeder Figur Mitleid.
Eigentlich konnte sich so gut wie keiner sein Leben aussuchen. Höchstens die Familie von Violet, die in ärmlichen Verhältnissen im Sumpf leben, aber trotzdem mehr sie selbst bleiben konnten.
Ich war total überrascht, dass mich diese Geschichte so sehr mitgenommen hat.




Schreibstil


Es fällt mir wirklich schwer, diese Rezi zu schreiben. Weil ich unbedingt mit dem zweiten Band weiterlesen möchte. Also: es ist unglaublich spannend! Man wird in diese Welt mitreingerissen, fiebert mit. Kurz: die Autorin kann ihr Zeug!







Ein unglaublich spannender Auftakt mit einer Geschichte, 
die soviel besser ist, als erwartet!






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Kommentare:

  1. Hallo Sara,
    die Vorstellungsrunde bei Gedanken Vielfalt hat mich hierhergeführt und ich bin gleich an dieser tollen Rezi hängengeblieben, denn ich schließlich mochte ich das Buch ebenfalls sehr gern. Es wird Zeit für den zweiten Teil bei mir, wie ich soeben feststellen musste.
    Liebste Grüße und als Leserin bleibe ich natürlich gern. ;-)
    Hibi

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    1. Huhu!

      Freut mich sehr, dass du dadurch hier hängen geblieben bist! <3 Es gibt übrigens auch Kurzgeschichten zu den Büchern (zu jedem Band eine). Den zweiten Band habe ich aber auch gemocht (nächste Woche mehr dazu...):D
      Ganz liebe Grüße zurück, Sara

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Danke, Kleckse! <3