Mittwoch, 31. August 2016

"Sieben Nächte in Tokio" von Cecilia Vinesse | Rezension



9783423761499







Titel: "Sieben Nächte in Tokio"
Autor: Cecilia Vinesse
Verlag: DTV
978-3-423-76149-9












Huhu! 

Ich will euch unbedingt von diesem Buch erzählen. Im Moment liegt es leider gar nicht bei mir zuhause. Ich musste es einfach unbedingt ausleihen. Also müssen dafür andere Bilder dafür zur Ausschmückung herhalten. Verzeiht mir...










Manchmal erlebt man solche Tage, in denen nur noch das Hier und Jetzt zählt. Jede einzelne Sekunde fühlt sich besonders an. Irgendwie wie im Traum, man will sie festhalten. 



Ich habe selbst ein paar dieser Erlebnisse gehabt. 
Nur was bringt es euch, wenn ich einen Insider nach dem nächsten raushaue. Das Buch ist interessanter. ;-) 










Und das, was die Protagonistin schreibt, fühlt sich so echt an, als hätte die Autorin diese Tage selbst erlebt. Ob es an den Ausschmückungen liegt? 


Erkennt ihr es? Dafür müsst ihr auf das Bild klicken ;-) 



Worum geht es?
Dies ist die Geschichte von Sophia und Jamie und der einen Woche, in der die Zeit stehen zu bleiben schien...
Eine Woche noch bleibt Sophia in Tokio, der Stadt, in der sie seit vier Jahren lebte. Dann muss sie zurück in die USA ziehen und all das aufgeben, was ihr wichtig ist: das pulsierende Tokio mit seiner Mischung aus Fremdheit und Vertrautheit, vor allem aber ihre besten Freunde Mika und David. Da kommt Jamie Foster-Collins nach längerer Abwesenheit zurück in die Stadt: Jamie, Sophias heimliche erste Liebe, der ihr damals das Herz gebrochen hat. 


Wie fand ich es?





Ich war mir erst nicht sicher, ob ich wirklich vier Sterne geben soll. 

Aber während ich gelesen habe, habe ich alles um mich vergessen können. 

Schon allein dafür hat das Buch vier Sterne verdient. 

Aber natürlich muss man noch mehr beachten.







Ein Countdown führt uns durch die einzelnen Kapitel.

Fast sieben Tage, bis Sophia Tokio verlassen muss. 
Countdowns mag Sophia - dass das ihre pinkfarbene Uhr kann, hat damals ihr Vater ihr gezeigt. 

Damals, als noch nicht alles so kompliziert war.


Die Geschichte hat einen dramatischen Unterton und wird hautnah erzählt. 

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mir noch mehr erhofft hätte. 
Mehr Liebe, mehr Tiefe und besonders: mehr Tokio! 

Ich hätte so gerne das Gefühl gehabt, in dieser Stadt zu sein. Danach das Bedürfnis zu haben, unbedingt dorthin zu wollen. 

Und trotzdem war ich gerne in der Geschichte. 
Sie hat mich eingelullt und meine Welt in diesem Moment ein Stückchen besser gemacht. 



Wenn ich die Bewertung doch dabei belassen könnte! 

Aber es war wirklich nur dieser Moment. 

Die Wirkung des Buches hat leider nicht all zu lange angehalten. 
Jedenfalls nicht im Ganzen. Wenn ich aber an die einzelnen Szenen denke, fühle ich mich schon irgendwie glücklich. 

Denn dann denke ich an meine Erlebnisse in Karaoke-Bars und mit Freunden. 
Solange man das Buch mit dem eigenen Leben verknüpfen kann, ist es eine besondere und irgendwie runde Sache. 

Wenn ihr versteht, was ich meine... ;-) 



Dieses Buch ist nicht nur ein Liebeserklärung an Tokio. 
Sondern auch an besondere Momente, Freundschaft und die Liebe selbst. 

Wenn ihr auf das Bild klickt, 
kommt ihr zu weiteren tollen
Sommerbüchern! ;-) 

Kommentare:

  1. Hey Sara
    Ich liebe Bücher, die in anderen Kulturen spielen und darum bin ich bei "Sieben Nächte in Tokio" schon mehrfach beinahe schwach geworden. Wenn mein SuB nicht so gross wäre, hätte ich es mir wohl schon gekauft.
    lg Favola

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Favola!
      Was die Kultur angeht, hat uns "Sieben Nächte in Tokio" nicht all zu viel zu sagen. Es spielt zwar dort, aber es dient lediglich der Atmosphäre. Das Buch ist aber auf jeden Fall toll für zwischendurch.
      Murakami wäre da zum Beispiel eine um Längen bessere Wahl! ;-)

      Schöne Grüße, Sara

      Löschen

Danke, Kleckse! <3