Mittwoch, 22. Juni 2016

Pip Bartlett und die magischen Tiere Die brandgefährlichen Fussels || Rezension






Hallo alle miteinander! 

Wenn ich noch ein junges Mädchen wäre, also im Einhornalter (wobei... - wächst man da jemals 'raus? ), hätte ich das Buch wohl noch mehr gemocht. 
Ihr habt ja mitbekommen, dass ich in letzter Zeit von einer Leseflaute in die nächste renne. Das war eigentlich auch der Grund, wieso ich dieses Buch angefordert habe. 


Schließlich sind Kinderbücher leichter zu lesen. Und weil es um magische Tiere geht. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei Außenseiter. Oder sagen wir lieber: zwei Kinder, die etwas anders als andere sind...







Worum geht es? 


Die neunjährige Pip Bartlett hat eine besondere Gabe: Sie kann mit magischen Tieren sprechen – mit Einhörnern, Seidengreifen und Hopp-Grackeln. Mit Eltern und Lehrern klappt die Verständigung allerdings manchmal nicht so gut. Weshalb Pip in den Sommerferien wegen des Einhorn-Vorfalls (wer denkt denn auch, dass die so doof sind!) zu ihrer Tante Emma verbannt wird. Emma leitet eine Praxis für magische Tiere, und begeistert plaudert Pip den ganzen Tag mit den verrücktesten Geschöpfen, die man je gesehen hat. Doch dann taucht ein abenteuerliches Problem auf, nämlich Unmengen von Fussels. Das Schlimme an diesen kleinen pelzigen Wesen: Wenn sie sich aufregen, gehen sie in Flammen auf … Hier können nur Pip und ihr neuer Freund Thomas helfen.
[Quelle: Randomhouse]




LESEPROBE



Einfach mit der Maus testen.
Aber ihr kennt das bestimmt schon...

















Wie fand ich es? 



Ich lasse mich ja gerne von schönen Covern einfangen. 
Türkis, rosa und zwei süße Tierchen waren Grund genug, um das Buch aufzuschlagen!


Wer dagegen immun ist und trotzdem Fantasie mag, greift bestimmt spätestens beim Lesen der Autorennamen zu. 

Maggie Stiefvater hat durch "Nach dem Sommer" die Leserherzen höher schlagen lassen und kann mit diesem Buch definitiv an ihren Erfolg anknüpfen. 
Jackson Pearce ist ebenfalls nicht unbekannt. Okay, für mich eigentlich schon. Aber Young Adult - Leser könnten sie kennen.







Ich kann mir gut vorstellen, dass viele junge Leser so sein wollen wie Pip (wer will den nicht mit Tieren reden können?!). 

Also ich will es selbst als Erwachsene immer noch. 

Dann könnte mir meine Katze zum Beispiel erklären, wieso sie lieber Nudeln aus dem (erkalteten) Wok klaut, anstatt ihr eigenes Futter zu essen, das ich ihr wenige Minuten zuvor in den Napf gefüllt habe...!

Und wer wie Thomas viele Dinge aus Angst oder aufgrund seiner Allergie meidet, wird sich wohl nicht nur in der Figur wiederfinden, sondern sich auch nicht mehr all zu sehr alleine fühlen.


Emma, Pips Tante, ist die liebevolle und lockere Mutterfigur, die man sich für die Geschichte wünscht. Mit Mrs. Muffenhausen haben die Autoren eine fiese Schreckschraube mit in's Boot geholt. Aber die muss es ja auch geben. So auch eine wie Emmas Cousine. Von sich selbst überzeugt und...ach - das lest ihr dann schon. Auf jeden Fall ist es ein gelungener Akt, dass diese dabei ist. Ohne zu viel zu verraten, kann ich das irgendwie nicht erklären. Deswegen gehe ich mal einen Punkt weiter.

Jedenfalls hat jede Figur ihre eigene Rolle in der besonderen Mission. Um Spannung in die Handlung zu bekommen, haben sich Maggie Stiefvater und Jackson Pearce natürlich auch etwas einfallen lassen. Sagen wir 'mal, dass Pip und Thomas im Namen der Tiere ihr erstes Abenteuer erleben. Das erreicht so in der Mitte bis dem letzten Drittel des Buches ihren Höhepunkt. Ab da fliegen die Seiten nur dahin. 
Ich sollte in meinen Besprechungen das Wort "Abenteuer" wirklich nicht zu oft benutzen. Aber überlegt doch 'mal: Spannung+Gefahr+Mission+Freundschaft= Abenteuer!
Durch die vielen Skizzen, die aus Pips Handbuch und auch ihrerer eigenen Feder stammen (sollen), hat man die besonderen Wesen direkt vor Augen. Einhörner, Fussels und Co. mit all ihren Eigenarten. Von eingebildet über süß bis gefährlich. 
Es kam mir irgendwie so vor, als würde mir das Mädchen ihr Erlebtes persönlich erzählen. Von ihrem schönen Sommer berichten und einen Einblick in ihren geliebten Führer gewähren. 

Mich hat das Buch übrigens des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. Die Kinder (Leser) würden aus dem Kichern bestimmt manchmal nicht mehr herauskommen!




Danke für die lustigen&spannnenden Lesestunden, Randomhouse!

Und euch liebe Leser danke ich, dass ihr da draußen seid!

Habt eine schöne Woche noch (bald ist Wochenende!!)!

Zu viele Ausrufezeichen!!!
 



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