Freitag, 24. Juni 2016

"Autopsieraum vier" von Stephen King | Rezension



Einen herzlichen Sonnengruß aus der Pfalz! 

Okay - das hörte sich komisch an. Musste aber sein! Begrüßungen auf Blogs sind so eine Sache. Da ich nie weiß, ob und wer es liest, weiß ich manchmal nicht, ob sie überhaupt notwendig sind. 
Eine Leserin habe ich aber schon! Ich kenne sie persönlich und sie wohnt in Bayern.
Griaß Eahna!

Die Pressereferentin vom Heyne Verlag hat mir eine Kurzgeschichte von Stephen King zur Rezension angeboten. Natürlich musste ich da zusagen! Ich hatte die letzten Tage schon ab 18 Uhr Feierabend (sonst um 22 Uhr oder 23 Uhr, nehme mir aber gerade meinen restlichen Urlaub). Also perfekt zum Lesen und Hörbuch hören! 



Worum geht es?


Autopsieraum vier ist eine Kurzgeschichte aus dem Buch "Im Kabinett des Todes". Ich habe sie im Rahmen einer Aktion von Randomhouse zugeschickt bekommen. Man kann sie übrigens auch einzeln bekommen. Für 0,99 Euro. Aber das ganze Büchlein zu kaufen macht doch viel mehr Freude!


Howard Cottrell wollte nur Golf spielen. Jetzt liegt er tot auf dem Seziertisch. Er selbst bezweifelt, tot zu sein, aber irgendwie kann er sich den Pathologen, die ihn aufschneiden wollen, nicht bemerkbar machen.
























Wie fand ich es?





Für viele Menschen ist die schlimmste Vorstellung jene, lebendig begraben zu werden. 

Stephen King kann das toppen: lebendig im Autopsieraum untersucht werden...











Es ist eine zerreißende Spannung! Beim Lesen gab es immer wieder Stellen, an denen ich gedacht habe: "Ja! Jetzt hat er es geschafft! Sie werden es merken, dass er noch lebt!" 
Und dann hörte er die Instrumente arbeiten...!
Gut, dass es nur eine Kurzgeschichte ist. Noch mehr Seiten dieses Grauens wäre nur gut für die Kardiologie. In der Kurzgeschichtensammlung wird das Adrenalin wohl mit kleinen, aber effektiven Schüben verteilt.

Während der Protagonist versucht, sich bemerkbar zu machen, muss er den Alltag eines Autopsieraumes miterleben. Um die Düsterheit zu vertreiben, wird die Stimme von Mick Jagger eingeschaltet und Witze auf Kosten der vermeindlichen Leiche gerissen. So, wie man sich es nun einmal in dieser Branche vorstellt. Sehr authentisch! 

Da er ja nicht sprechen kann, gehen ihm viele Gedanken durch den Kopf. 
Wie er vom Golfplatz auf diese wohl letzte Station seines Lebens kam. 
Wie kann er sich noch bemerkbar machen? 
Wird er es merken, wenn sie ihm das Herz entnehmen?


Lest ihr gerne Kurzgeschichten?
Und mögt ihr die Bücher von Stephen King?
Habt ein schönes Wochenende!


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Danke, Kleckse! <3