Sonntag, 3. April 2016

"Und dennoch ist es Liebe" von Jodi Picoult ||Rezension

"Und dennoch ist es Liebe"
Autorin: Jody Picoult
Sprecher: Tanja Geke & Peter Lontzek 
Verlag: Luebbe Audio
2013
7 Stunden & 31 Minuten





Huhu!

Jodi Picoults Bücher haben mich schon öfters angelächelt. Also das jeweilige Cover. Gelesen habe ich sie aber seltsamerweise noch nie. Aber das kan man ja ganz einfach ändern! Am einfachsten mit einem Hörbuch. Spotify sei dank! 



Worum geht es?


Mit einem Kellnerjob will Page einen Neuanfang wagen. 

Poträts bringen sie zu Nicholas, ein junger Medizinstudent und der Vater ihres zukünftigen Kindes. 
Sie sind ein ungleiches Paar- dennoch glücklich!!?

Begonnen wurde die Geschichte mit einen Blick in Pages Kindheit. 

Von ihr wurde sie stark geprägt. Von dem Verlust ihrer Mutter in jungen Jahren blieb ihr außer kleinen Erinnerungen nur eine tiefe Wunde. Wieso hat diese ihr eigenes Kind verlassen?

Als sie später in ähnlicher Situation ist, nimmt Page Kontakt zu ihrer Mutter auf...



Über die Autorin

Jodi Picoult beim Piper Verlag



Über die Sprecher

Tanja Geke: Synchronkartei, Website
Peter Lonzek: Synchronkartei, Website



Wie fand ich es?





Der Titel der Geschichte beschreibt nicht nur die Beziehung der Protagonisten zueinander. 

Sie trägt auch eine rührende Botschaft in sich. Diese hat mir vom ganzen Buch am Besten gefallen. 
Welche das ist, erfahrt ihr dann beim Lesen!<3

Manche Stellen fand ich unrealistisch. Zum Beispiel Nicholas Reaktion, als seine Frau ihn in der Nacht überrascht hat. Was ich damit meine, weiß man erst, wenn man die Stelle kennt. Und besonders das Ende. Aber ich will ja nicht spoilern!


Damit das Thema mich richtig berühren kann, muss ich vielleicht erst selbst Mutter sein. All diese Selbstzweifel, die da hochgekommen könnten. Besonders bei Pages Vorgeschichte. 






Die Emotionalität spielt eine wichtige Rolle in Picoults Büchern. Ich kann es nicht negativ bewerten, dass ich wenig berührt wurde. Mir fehlt die Erfahrung. Deswegen bewerte ich das, was ich fühlen konnte.

Der erzählerische Wechsel zwischen den Protagonisten und die verschiedenen Rückblenden kamen im Buch gut herüber. 

Wenn ich das Buch selbst gelesen hätte, hätte ich es wohl noch schlechter gefunden.

Die Sprecher haben aber die Geschichte auf jeden Fall aufgewertet. Page wurde von Tanja Geke und Nicholas von Peter Lontzek gesprochen. Eine gute Wahl!!
Beide haben sehr angenehme Stimmen und ihre Rollen authentisch verkörpert. 
Trotz ihrer eher rauen Stimme hat Frau Geke eine gewisse Wärme im Stimmklang. Ich finde, dass sie den wirklich gut einsetzen konnte! 
Herr Lontzeks Stimmfarbe passt gut zu Nicholas. Ein Mann, der für die Medizin lebt und einen starken Charakter hat!




Dem Buch hat das gewisse Etwas gefehlt. Es waren gute Ansätze dabei, doch unausgearbeitet. 
Die Geschichte konnte mich weder vollkommen fesseln, noch vollkommen berühren. 
Aber es hat so weit gerreicht, dass ich es bis zum Schluss angehört habe und gleich danach ein neues Buch der Autorin hermusste! 



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Danke, Kleckse! <3