Dienstag, 12. April 2016

"Schlaflos" von Thomas Andres || Rezension

  • Titel: "Schlaflos"
  • Autor: Thomas Andres 
  • 216 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 2 (14. März 2016)
  • 978-3833495021



Hallöchen! 


Thomas Andres hat mich gefragt, ob ich für euch mal sein Buch testen möchte. Die Leseprobe hatte schon mal gut gefallen&so landete das Buch bald in meinem Briefkasten! 


Worum geht es?


Erik Königstein ist mit seinen jungen 23 Jahren schon beruflich erfolgreich. Er hat eine eigene kleine Firma. Ein "Ein-Mann-Berieb". Doch auch sein privates Leben ist vom Single-Dasein gezeichnet. Da hilft ihm auch sein Reichtum nicht. Zwar leben in seinem Dorf an der Ostsee so wenig Leute, dass der Zusammenhalt sehr stark ist, doch wohnt Erik alleine. Keine Freundin- und seine Eltern sind verstorben. 
Sein Leben besteht aus Monotonie und Trostlosigkeit. We es schon im Titel steht, kann er kaum schlafen. Stattdessen verbringt er dann die Nächte auf dem Balkon. Grübelnd. 
Im Urlaub lernt er dann endlich eine Frau kennen. Die Eine. Auch in seiner Karriere gibt es Aufschwung. 
Meint es das Schicksal endlich gut mit ihm?


Über den Autoren

Thomas Andres wurde 1980 in Schleswig geboren. Schon früh interessierte er sich für Geschichte und Politik. Nach dem Abitur eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration. Direkt nach der Ausbildung zog er nach München, arbeitete dort als Systemadministrator, bis er Ende 2012 in die Nähe von Murnau zog, wo er seitdem lebt und arbeitet.
Neben dem Schreiben von Büchern führt Thomas Andres auch ein Blog: https://thomasablog.wordpress.com/
Dort schreibt er über alles, was ihn so beschäftigt, speziell Politik, Sport und seine Bücher.


Wie fand ich es?






Kurz vorweg: Es ist sehr schwer, ein Buch mit Sternchen - oder in meinem Fall mit Schmetterlingen - zu bewerten. Besonders, wenn dieses selbst veröffentlicht wurde. 

Ohne professionelle Lektoren, die das Buch gekonnt durchleuchten und ihre studierte Kompetenz einsetzen. 

Ich habe dieses Mal aus subjektiver Sicht drei Schmetterlinge gegeben. Ob vier oder gar fünf besser gewesen wären? Lasst es mich gerne wissen, wenn ihr das Buch schon gelesen habt! 






Es liest sich wie ein Tagebuch aus der Sicht einer dritten Person und klingt demnach auch sehr authentisch. Wenn man sich erst einmal an den Schreibstil gewöhnt hat, vefolgt man gespannt die Entwicklung der Handlung.

Das erste dramatische Ereignis kommt auf jeden Fall unerwartet und wirbelt auch nicht nur die Gefühle des Proagonisten auf. 

Die Stimmung ist sehr drückend. 
Dass so gut wie keine wörtlich Rede vorkommt, macht das Lesen auch nicht leichter. 
Doch es passt gut zu der Geschichte! 
Der starke Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft klingt schon fast zu gut. 
Wohl aber nur, weil wir es in unserem Dorf nicht so handhaben. 

Ich kann mir die Geschichte gut als dramatischen Kurzfilm vorstellen. "Aus dem Alltag eines aufsteigenden Mannes"... - oder so ähnlich.




Das Buch sollte nicht in die Schublade, sondern raus in die Welt!




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke, Kleckse! <3