Sonntag, 24. Januar 2016

"Letztendlich sind wir dem Universum egal" von David Levithan, gelesen von Adam Nümm







Hallo ihr Lieben! 

Leseflauten. Wer kennt sie nicht? Wenn man einen Buchblog hat, ist das besonders schwer. Mit Candy Books komme ich wieder 'raus aus den Phasen. 
Aber sobald ich was "gescheites" lese, ist die Leseflaute wieder da. 

Also habe ich mir gedacht, dass ich jetzt einfach mal anfange, mehr Hörbücher zu hören. 
Spotify sei dank macht "Letztendlich sind wir dem Universum egal" den Anfang.



Worum geht es?


Er oder Sie ist mal er, mal sie. Es ist "A". Einfach nur "A".
"A" hat schon viele Leben geführt. Jeden Tag in einem anderen Körper. 
Mit liebevollen, zornigen, strengen und hilflosen Eltern. 
"A" war schon männlich, weiblich, hübsch, dick, intelligent. 

Wenn man jeden Morgen in einer neuen Hülle aufwacht, erlebt man viel. 
Viele Erfahrungen, viele Menschen, viel Abwechslung. 

So erst bemerkt man, dass zum Beispiel die verschiedenen Religionen viel mehr Gemeinsamkeiten zueinander haben, als sie sich eingestehen wollen. 
Und man erlebt hautnah, warum sich manche Menschen auf bestimmte Weise verhalten. 

Ein ständiger Wechsel hat aber auch seine Nachteile. So gibt es kein "nächster Morgen", keine längeren Freundschaften. 

Man ist irgendwie allein. 

So geht es "A". 
Natürlich ist es dann für ihn/sie eine große Herausforderung, als er/sie das Mädchen Rhiannion kennen lernt und sich in sie verliebt...

LESEPROBE: KLICK

Die perfekte Umgebung für Hörbücher...!

Autor: Über ihn | Twitter 

Sprecher: Website




Bewertung



Das Buch wurde zu recht gehypt. 
Man sollte es eigentlich unvoreingenommen lesen. 
Es ist kein Science- Fiction im eigentlichen Sinne. Und auch nicht nur Jugendbuch, oder Liebesgeschichte. 

Der Autor hat uns eine Geschichte über das Leben geschenkt. 

Wenn auch die Protagonisten Jugendliche sind, ist das Buch doch trotzdem für Jung und Alt. 
Denn die Botschaft des Buches richtet sich an alle. Was diese beinhaltet, weiß man eigentlich erst am Ende.  




Ich habe von David Levithan noch nichts gelesen und von Adam Nümm noch nichts gehört. 
Beide haben mir das Erlebnis sehr spannend gemacht. 

Der eine, weil er so viele Lebensgeschichten unkompliziert auftauchen lässt, ohne den Leser zu verwirren. Außerdem will man unbedigt erfahren, wie viel Körper in einer Liebe wichtig ist. Der andere macht es deswegen spannend, weil er mit seiner Stimme umzugehen weiß. Facettenreich in der Betonung, klar und angenehm. 


Die Idee der Seelenwanderung (ich nenne es jetzte einmal so) an sich fand' ich wirklich klasse. Besonders, weil diese nur den Rahmen und nicht den Mittelpunkt darstellt.

Tiefgründig, emotional und lesens-/ hörenswert! 


Letztendlich sind wir dem Universum egal...


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Danke, Kleckse! <3