Freitag, 24. April 2015

"Oskar und die Dame in Rosa"[BUCH WIRD FILM]

Hallöchen ihr Lieben!

Durch Zufall habe ich in der Bücherei die Verfilmung eines meiner Lieblingsbücher gefunden. Den Film musste ich unbedingt sehen und euch dann zeigen! 


Oskar ist ein zehnjähriger an Leukämie erkrankter Junge, der dank "Oma Rosa" das Beste aus seinem doch gar nicht so kurzen letzten paar Tagen macht...


Über das Buch werde ich euch morgen um 10 Uhr mehr schreiben.

Doch heute geht es erst einmal um den Film.

Kritik von Robert Hofmann (inklusive Trailer):



HANDLUNG

Am Anfang sieht man einen traurigen Oskar, der Streiche spielt, aber nicht bestraft wird. Von allen wird er mit Samthandschuhen angefasst. Nur nicht von "Oma Rosa", die gar nicht so alt ist, wie ich sie mir beim Lesen vorgestellt habe. Und auch nicht so gutherzig auf dem ersten Blick. Nur eine große Klappe hat sie. Das haben sie übernommen. 

Oskar gefällt das natürlich. Es ist eine tolle Abwechslung.

Nachdem er seine Eltern bei dem Gespräch mit dem Oberarzt belauscht hat, versteckt er sich in einer Besenkammer. Als er gefunden wird, verlangt er nach der Dame in Rosa- die Catcherin. Erst einmal weiß keiner, wer gemeint ist. 

Im Buch ist "Oma Rosa" schon als ehrenamtliche Arbeiterin ein paar Mal die Woche bei ihm und trifft ihn nicht zufällig auf dem Flur. Und sie liefert auch keine Pizza, sondern ist so etwas wie ein seelischer Beistand.


Damit ihre Pizza vom Krankenhaus angenommen wird, geht sie mit dem Dr. Düsseldorf den Deal ein, 12 aufeinanderfolgende Tage Oskar zu besuchen. Als sie das Oskar erzählt, ist er über die Kürze traurig. Dann muntert sie ihn aber mit einer Legende auf und hat eine tolle Idee: 

"Von jetzt an wirst du jeden Tag so leben, als stehe er für 10 Jahre.."


Buch und Film behandeln diese 120 Jahre aus Oskars Sicht mit klugen Gedanken, die er durch 13 Briefe mit Gott über die Welt teilt...



BEWERTUNG

Im Gegensatz zu Robert Hofmann bewerte ich nicht nur den Film. Die Geschichte an sich bewerte ich morgen. 

Ich finde es gut, dass verschiedene Zitate übernommen wurden. Für Kinder ist es bestimmt ein toller Film- während das Buch eigentlich meiner Meinung nach eher etwas für Erwachsene ist. 

Also ehrlich? Während ich Oma Rosa die Buch am Liebsten auch wie Oskar adoptiert hätte, würde ich die Rose aus dem Film am Liebsten gegen die Wand werfen. Jedenfalls in den ersten zwanzig Minuten.

Wenn ich den Film als Kinderfilm bewerten würde, würde die Bewertung wohl besser ausfallen. 

Manche Stellen fand ich aber einfach nur nervig. Und ich fande es schade, dass dadurch für mich der philosophische Charakter etwas in den Hintergrund gerückt ist.



FAZIT

Bitte holt euch das Buch! Da steckt so viel tolles drinnen, was im Film leider verloren geht. Und mir gefallen die profitgeilen (entschuldigt den Ausdruck) Gedanken der Dame im Kostüm nicht.
Die Sympathie bekommt sie von mir nur, weil sie mit Schmitts Worten spricht! 
Die zwei Stunden, die man fürs Film schauen braucht, kann man besser nutzen! 
Aus diesem Grund habe ich auch Oskars Tagträume und Roses Erzählungen überspult (PSST!).

Neugierig auf das Buch? Dann schaut morgen wieder vorbei! 
Ich freue mich darauf! 


Eure Sara



Vielen Dank für die Bereitstellung des Clips:
 

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Danke, Kleckse! <3