Samstag, 25. April 2015

"Oskar und die Dame in Rosa" von Eric- Emmanuel Schmitt

Hallöchen!

Vor ein paar Tagen ist mir in der Bücherei die DVD von "Oskar und die Dame in Rosa" in die Hände gefallen. Als ich mich dann wieder beruhigt hatte (ich bin erst einmal peinlich grinsend durch die Gegend gehüpft), habe ich mir den Film natürlich ausgeliehen. 
Denn ich finde Eric-Emmanuel Schmitt einfach klasse!! Zuhause musste ich natürlich erst einmal das Buch...(nein- ich sage jetzt nicht "...dazu.."), das dem Film als Vorlage gedient hat, lesen. 
Es stand noch ganz traurig im Regal. 2003 ist es im "Ammann Verlag" erschienen, von mir gelesen wurde es vor ca. vier Jahren und seitdem nicht mehr angerührt. Wie konnte ich nur? 




Ammann Verlag, Zürich 2003
 9783250600572
Gebunden, 105 Seiten, 13,80 EUR


INHALT

Ein Buch in Form von 13 Briefen über das Leben von einem totkranken Jungen. 

Oskar (seine Freunde nennen ihn wegen seiner Glatze Eierkopf) schreibt über Familie, Freunde und Liebe. 

Alles, was ihn in seinem langen Leben in der kurzen Zeit beschäftigt.


HANDLUNG

Oskar lebt im Krankenhaus und weiß, dass er dort auch sterben wird. 

Er fühlt sich schuldig, weil die Ärzte und seine Eltern immer traurig sind, wenn sie mit ihm reden. Und dann ist da noch die Angst vor dem Tod. 

Oma Rosa gibt ihm den Tipp, Briefe an Gott zu schreiben. Um jemanden zu haben, dem er alles erzählen kann. 

Und er erzählt von seinem Leben, bei dem nach dem Vorbild einer Legende von nun an jeder Tag zehn Jahre zählt. Oskar darf so die verschiedenen Treppen des Lebens besteigen. 

Sogar die Pubertät und die Midlife-Crisis erlebt er...




7/7

BEWERTUNG

Es ist definitiv eines meiner Lieblingsbücher! Ich finde es schön, dass Eric- Emmanuel Schmitt Oskar mit Humor, Intelligenz und Lebensmut über das Leben erzählen lässt. Es ist eher ein Buch über das Leben, als über das Sterben! Aus diesem Grund ist es auch kein trauriges Buch.



Es lässt einen über das Leben nachdenken und es schätzen zu lernen.


Und hier geht es zum Film:
BUCHWIRDFILM

Eure Sara


Kommentare:

  1. Liebe Sarah,
    danke für deinen schönen Beitrag. :) Mir kommt dein Lieblingsbuch bekannt vor, also ich habe das eine oder andere Mal schon davon gehört/gelesen. Von der Thematik und Handlung her, spricht es mich sehr an. Ich lese generell gerne Bücher, in denen es um das Leben, bzw. die wirklich wichtigen Dinge im Leben geht. Krebs und das oft damit verbundene Sterben ist zwar ein trauriges Thema, aber ich finde, dass man aus solchen Büchern jede Menge Stoff zum Nachsinnen geboten bekommt. Also meistens. Ich habe bisher nur ein Buch gelesen, in dem Krebs thematisiert wurde und das mir überhaupt nicht gefallen hat. - Das war "Zwischen Winter und Himmel". (Ich habe ich habe dich auf jeden Fall 'vorgewarnt'...^^)

    In einem meiner Lieblingsbücher geht es auch um den Tod bzw. das Leben. (Allgemein finde ich, dass Leben und Tod nah beieinander liegen!) Der Hauptprotagonist muss darin den Tod seiner Frau und seines Kindes verkraften/überleben, die bei einem ominösen Auto'unfall' ums Leben gekommen sind. Und er lernt in diesem Buch, mit seinem Schicksalsschlag zurechtzukommen und sich mit dem Leben wieder anzufreunden. Das Buch ist wirklich empfehlenswert, darin findet man so viele gute Zitate zum Nachdenken: "Mein Herz ruft deinen Namen" von Susanna Tamaro.

    Alles Liebe ♥ und ein schönes Wochenende!
    Janine

    AntwortenLöschen
  2. Hey!
    Ja- tiefsinnige Bücher sind echt toll!! Vielleicht fallen mir ja demnächst noch ein paar in die Hände! Ok- dieses Buch werde ich dann wohl eher nicht lesen. Danke für die Warnung!!
    Von der Autorin "Susanna Tamaro" habe ich bis jetzt nur Gutes gehört! Deine Beschreibung hört sich gut an! Werde ich mal auf meine Wunschliste schreiben!!

    Das wünsche ich dir auch!! Vielen Dank!!
    LG, Sara

    AntwortenLöschen

Danke, Kleckse! <3